Sonntag, 11. Juli 2010

Deutschland hat Hitze


Die Hitzewelle, die sich derzeit über Deutschland auswalzt und uns nicht geruhsam schlafen lässt in der Nacht, hat zur Folge, dass der Mais nicht wächst. Zumindest behaupten dies die Bauern und klagen über spärliche Pflanzen. Na ja, wann jammern die armen Bauern mal nicht. Und wenn sie es nicht sind die jammern, dann halt das liebe Vieh. Zu recht. Schließlich geht es den Rindern bei dem Tropenklima schlecht.

Schlecht geht es auch den Bäumen, die dringend auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen sind. Kleingärtner haben bereits kapituliert und den Kampf gegen die Dürre aufgegeben, so wie Hund und Katze aufgegeben haben, sich gegenseitig zu jagen. Emsig dagegen sind die Vögelchen, die überall hektisch nach einer Trinkquelle suchen .. und in meinem Garten fündig geworden sind. Alles was Flügel hat, so hat es zur Zeit den Anschein, trinkt sich an meinem Mini-Garten-Teich satt. Und so wie es aussieht, haben es auch die Fische satt. Nicht nur, dass es ihnen viel zu warm geworden ist, in ihrem begrenzten Lebensraum, müssen sie auch noch teilen.

Geteilter Meinung ist man, was die Arbeit(er) betrifft. Wo die einen, Straßenbauarbeiter zum Beispiel, bedauert werden sollten, werden andere um ihren eher „coolen“ Job beneidet. Wie dem auch sei. Ob unter freiem Himmel oder unter der Klima-Anlage, schaffen bei der Affenhitze macht einfach keinen Spaß und motiviert auch nicht zu Leistungen, auf die man bzw. der Chef stolz sein kann.

Aber was soll oder kann man machen? Man kann zum Beispiel den momentan hochgradig waldbrandgefährdeten Wald schonen, indem man ihn nicht betritt .. was eh zur Zeit verboten ist. Beispielsweise das Weitmarer Holz. Während eines Spaziergangs o.ä. dort zu rauchen, ist eine leichtfertige Handlung. Man bedenke: Die Zigarette danach pafft man ja auch auf dem Balkon. Nähere Informationen dieserhalb erteilt das Umwelt- und Grünflächenamt Bochum.

Was mit den vollen Mülltonnen außerhalb der Entleerungszeiten bei der Hitze passiert, darüber sollte sich jeder selbst seine Gedanken machen. Eine Überlegung wäre, das pestilenzialisch stinkende Ding aus der Sonne zu nehmen. Vielleicht hat ja der eine oder andere Mülltonnen-Benutzer die Möglichkeit, seine Essensreste in Zeitungspapier zu wickeln (Stadtspiegel, WAZ etc.) und seine Tonne im Schatten aufzustellen, anstelle in der prallen Sonne vor dem Haus. Ratsam wäre auch, die Mülltonne nach dem Entleeren mit Wasser zu reinzuwaschen. Ein Gartenschlauch auf volle Pulle gedreht, erweist da hilfreiche Dienste. Nebenbei bemerkt .. hab ich selbst ausprobiert.

Liebe Leserinnen und Leser. Egal wie drückend das Wetter auch weiterhin sein wird .. wollen wir uns durch miefende Mülltonnen und Verbote die gute Sommerlaune nicht vermiesen lassen und versuchen, der Schwüle anzupassen. Mit einem kühlen Weizenbier (mit Bananensaft;-), luftiger Kleidung und zwischendurch mal einer lauen Dusche klappt das fabelhaft..

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